HASYTEC DBP verbessert Ökobilanz von Scandlines-Fähre "Berlin"

January 29, 2018

 

Auf Scandlines‘ Hybridfähre „Berlin“ wurde Ende 2017 das HASYTEC Ultraschall DBP System in Betrieb genommen. Damit verbessert die deutsch-dänische Reederei ihre Ökobilanz und ist erneut Vorreiter bei der Umsetzung umweltfreundlicher Initiativen.

Die Scandlines-Fähre „Berlin“ auf dem Weg von Rostock nach Gedser (Bild: Siemens/Ulrich Wirrwa).

 

 

Auf Scandlines‘ Hybridfähre „Berlin“ wurde Ende 2017 das HASYTEC Ultraschall DBP System in Betrieb genommen. Damit verbessert die deutsch-dänische Reederei ihre Ökobilanz und ist erneut Vorreiter bei der Umsetzung umweltfreundlicher Initiativen.

 

Das komplette Seewasserkühlsystem der Scandlines-Fähre „Berlin“ wurde kürzlich mit dem HASYTEC Dynamic Biofilm Protection System ausgestattet, die Installation auf dem Schwesterschiff „Copenhagen“ folgt in diesen Tagen. Das HASYTEC DBP System ist seit 2016 auf dem Markt und wird seither bereits auf verschiedensten Schiffstypen und Anwendungen erfolgreich eingesetzt. HASYTEC erhielt für dieses auf einem innovativen Ultraschallwirkprinzip basierenden Anti-Fouling System in 2017 bereits zwei Auszeichnungen, den Environmental Performance Award sowie den Maritime Innovator Award.

 

Scandlines, Pionier in der umweltfreundlichen Fährschifffahrt, folgt mit diesen Installationen auf ihren beiden Vorzeigeschiffen auf der Strecke Rostock-Gedser, den weltweit größten Hybridfähren, der eigens gesetzten Umweltpolitik. Gleichzeitig optimiert die Anlage den Betrieb der Kühlsysteme im Sommer, wenn die Temperatur des Meerwassers höher ist und die Fähren wegen der hohen Kundenzahl schneller fahren müssen. Neben einer erhöhten Betriebssicherheit stellt die Wartungsreduzierung der Kühlsysteme einen weiteren positiven Effekt für die Umwelt dar. „Herkömmliche ICAF Anlagen geben Kupfer, welches zur Gruppe der Schwermetalle gehört, in die Meere ab. Durch den Einsatz unseres DBP Systems werden diese Anlagen obsolet.“ führt Andreas Hoffmann, Geschäftsführer der HASYTEC Gruppe hierzu aus. 

Anette Ustrup Svendsen, Unternehmenssprecherin von Scandlines, betont: „Wir begrüßen die Kombination aus operativen Vorteilen und den positiven Auswirkungen auf die Umwelt sehr. Insbesondere die konsequente Verbesserung der Umweltverträglichkeit unserer Flotte gehört zu den wichtigsten Punkten der Umweltagenda von Scandlines.“

 

Die Hybridfähren „Berlin“ und „Copenhagen“, die traditionellen Dieselantrieb mit Elektroantrieb kombinieren, verkehren seit 2016 auf der Strecke Rostock-Gedser und bieten Platz für jeweils 1.300 Personen und 460 Pkw oder 96 Lkw. Seit ihrer Indienststellung haben die beiden Kraftpakete auf dieser Route für zweistellige Wachstumsraten gesorgt.

 

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